22. März 2022: Container über dem Ost-Portal – Verfahrenstests zur Betonsanierung im Tunnel Allach

Die Autobahn des Bundes – Niederlassung Südbayern testet in den kommenden Wochen auf der A 99 im Tunnel Allach (Autobahnring München) zwei Verfahren der Betonsanierung. Dafür wird am Ostportal des Tunnels in Fahrtrichtung Salzburg auf einer Länge von 10 Metern die Seitenwand des Mittelstreifens freigelegt und anschließend Anlagentechnik installiert. Zusätzlich wird über dem Portalbereich ein Container für die erforderliche Steuerungstechnik aufgestellt. Der Test ist für einen Zeitraum von acht Wochen geplant und wird voraussichtlich Mitte Mai beendet. Für den Aufbau der Anlagentechnik wird die A 99 auf Höhe des Allacher Tunnels in Fahrtrichtung Salzburg in den Nächten vom 22. zum 23. März und vom 23. zum 24. März kurzzeitig von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert. Die Autobahn Südbayern richtet diese Verkehrsführungen jeweils nach 20 Uhr ein. Spätestens mit dem Beginn des Berufsverkehrs am Morgen stehen wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung. Auf der Tunneloberfläche kommt es zu keinen Beeinträchtigungen. Mit den Tests vergleicht die Autobahn Südbayern zwei technische Verfahren für die geplante Sanierung des Tunnels Allach hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Im Zuge der Sanierung sollen die Tunnelwände instandgesetzt, eine neue Betriebstechnik installiert sowie die Entwässerungsanlagen im Tunnel erneuert werden. Die Sanierung ist nach mehr als zwei Jahrzehnten Betrieb bautechnisch dringend notwendig. Um eine verkehrliche Entlastung des verkehrlich stark belasteten Abschnitts der A 99 zu erzielen, plant die Autobahn Südbayern im Zuge der Tunnelsanierung eine Temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) zwischen den Autobahndreiecken München-Allach (A 8) und München-Feldmoching (A 92). Für das Projekt läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern. Meldung vom 22. März 2022